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Meine Heimat Essay

Ist Heimat ein Haus, ein Ort, ein Land? Muss das Zuhause in der Heimat liegen? Darf die Heimat einem fremd sein? Auf jeden Fall gilt: Heimat braucht keine Definition.

Heimat ist schwarz-weiß, und sie ist grau, aber sie ist nicht dieses Grau, das aus der Mischung von Schwarz und Weiß entsteht. Sie ist subjektiv, sie ist die meine, und sie braucht keine Definition, weil sie kein Begriff ist; sie ist ein Gefühl. Das Schwarz-Weiß ist die Birkenrinde, ein schlechtes Klischee, das die russische Seele zu erzählen versucht. Das Grau ist das der Beton-Hochhäuser, ein Symbolbild der inhumanen Städteplanung im Osten. Um die Bedeutung dieser Bilder weiß ich, aber ich fühle sie nicht. „Ich fühle Heimat“ ist ein großer Satz, den lasse ich also beinahe weg. Heimat ist Gefühl, das darf man sagen, das Gefühl ist subjektiv, es ist privat wie intim, individuell ist es auch. Es hat eine Farbe, einen Geruch, es hat Bilder, die keines Retro-Filters bedürfen, und einen Streitwert hat es aufgrund des Persönlichen nicht.

Heimat – auch wenn der Begriff in der deutschen Sprache den etymologischen Hintergrund hat – muss mit Heim nichts zu tun haben, mehr noch, Heimat und Heim können und dürfen geradezu Antonyme sein. In meiner Heimat waren graue Hochhäuser Geborgenheit, Gemeinschaft und Gefühl, und da, wo ich zu Hause bin, werden ihnen sozialer Abstieg, Kriminalität und Trostlosigkeit angedichtet. Dass Heimat und Heim buchstäblich wie im übertragenen Sinne einander fern wie fremd sein können, ist eine ebenso persönliche These wie es jede Definition dieses Begriffs – auf eine konnte man sich im Übrigen bisher nicht einigen – seit jeher war.

Wurzeln verpflanzen?

Die Definition verfasse wie fühle ich gleichermaßen in der deutschen Sprache, einer Sprache, die nicht die meine Muttersprache, aber mein Zuhause ist. Die Sprache gehört mir: Die Worte geben sich mir hin. Wenn sie es nicht tun, so zwinge ich sie. Sie verzweifeln an mir, wie ich auch an ihnen verzweifle. Man könnte sagen, wir stehen miteinander in einer Beziehung, in einer, in der ich fliegen und fallen kann, und man könnte fragen: Ist Sprache nicht deine Heimat? Und ich würde innehalten, bestimmt. Ich würde innehalten und den Kopf schließen als Erkenntnis: Zu Hause ist, wo ich mich frei und nackt und mit allem, was ich bin, bewege. Aber zu Hause muss nicht zwingend in der Heimat liegen, und Heimat kann manchmal ganz fremd sein. Wenn ich nach Russland fahre, so fahre ich mit den Fingern über schwarz-weiße Rinde, und ich spüre Geborgenheit, wenn ich gen Himmel schaue und graue Hochhäuser mir den Blick verdecken, aber ich beschreibe beides in einer fremden Sprache, und die Art, wie ich denke, verstehen die Menschen dort nicht. Diese Ambivalenz ist, was Menschen auf Reisen schickt, denen man nachsagt, jemand begebe sich zu seinen Wurzeln. Ich weiß nicht, ob man das kann, Wurzeln verpflanzen.

Wenn etwas schwer zu fassen ist, versucht man, das Ganze gemeinhin in Einzelteile zu zerlegen. Heimat hat, wenn man diesen Versuch unternimmt, eine räumliche, eine zeitliche, eine soziale, eine emotionale und eine kulturelle Dimension. Das wirft Fragen auf: Ist Heimat ein Haus, ein Ort, ein Land? Hat Heimat somit auch Grenzen, die wer? jemand anders? gezogen hat? Ist Heimat da, wo alle die humorvollen Feinheiten meiner Sprache verstehen, ist Heimat da, wo ein Lied das Herz zur Rührung bringt? Ist Heimat, wenn Erinnerungen das Jetzt überlagern, oder ist es da, wo die wichtigen Menschen sind? Ist all diesen Dimensionen die Geborgenheit – die der Familie, der Freunde, der Sprache, der Gerüche, der Niederschlagsstärke, der Blätterfarbe an den Bäumen, der Witze, der Höflichkeitsfloskeln – immanent? Lässt sich diese Geborgenheit – wenn sie denn das verbindende Element sein sollte – regional begrenzen, einordnen oder definieren?

Europa ist – ähnlich wie Heimat – ein lautes Wort. In meiner Kindheit war Europa ein Ort, ein Kontinent, um genau zu sein, ein Begriff, den ich auswendig lernte zwischen Australien und Nordamerika, einer, der übrigens nach weniger Einheit klang als die beiden anderen genannten, weil er so viele Länder unter seinem Namen versammelte. Zu den Ländern gehörten meines, in dem ich das Schwarz-Weiß der Birkenrinde und das Grau meines Zuhauses hinnahm und nicht als Heimat definieren musste, und all die anderen Länder, die unerreichbar schienen, und die ich mit Reichtum und – unerklärlicherweise – mit Erdbeben verband. Ich hatte offensichtlich ein sehr vages und sehr falsches Wissen über Seismologie, aber eine deutlich schmerzende Ahnung, wie sich politisch gezogene Grenzen anfühlen können.

Die geografischen Grenzen Europas haben sich seit meiner Kindheit nicht ein bisschen verschoben, aber umso mehr das, was der Begriff zu einen oder zu trennen meint. Wenn man von Europa spricht, so meint man eine weltweit agierende politische Kraft, eine, die zum Beispiel wahlweise als Partner oder Gegenakteur den USA an die Seite oder entgegen gesetzt wird. Man spricht von Europa als Macht und als Kraft, meint aber nur einen Teil des geografischen Konstrukts: Den, der der politischen wie wirtschaftlichen Interessengemeinschaft der EU zugerechnet werden darf. Der Graben, der meine Kindheit – und somit meinen Heimatbegriff prägte – wurde vielleicht um einige hundert Kilometer östlich verschoben, ist nach wie vor existent und trennt auch nach wie vor das geografische Europa.

Reale und eingebildete Grenzen

Wenn jemand von der anderen Seite Europas, man könnte beinahe sagen und meinen „vom anderen Ufer“, „Europa“ sagt, der prominenteste Vertreter dieser anderen Seite ein gewisser Wladimir Putin, dann hat er aber etwas anderes im Sinn: Europa, das kann auch klingen nach Feind. Wenn Politiker, aus der Gemeinschaft der Europäischen Union heraus agierend, Europa sagen, dann hat das oft auch einen normativen Klang: Als habe die Union ein Gefühl zu sein. Wir sind jetzt alle Europäer, und diejenigen, die sich lieber als Deutsche, Ungarn, Italiener bezeichnen, spüren, sie müssten, aber erspüren nicht dieses Gefühl: das Europäische. Sie müssten Europäer sein. Erspüren es nicht, weil die Verbindung zwischen Kroatien und Frankreich eine wirtschaftliche, eine politische, eine rationale, eine geschichtsbewusste und zukunftsorientierte ist, aber keine emotionale. Europa als Heimat ist, seien wir mal ehrlich, für die meisten Europäer ein Gedanke, bis sie diese Heimat verlassen. Bis sie sich tatsächlich auf einem anderen Kontinent befinden und die Heimat, die wie-auch-immer-riechende-schmeckende-geartete so weit weg erscheint, dass sie in den eigenen Augen wächst. „Ich bin Europäer“ sagt man eher in Afrika oder Südamerika, als wenn man sich hier befindet.

Die Erwartungshaltung, die in der Begriffsbezeichnung mitunter steckt, kann auch als emotional-erpresserischer Anspruch, übergriffige Fremddefinition und erzwungene Vergemeinschaftung aufgefasst werden. Wie Pubertierende, die gegen alles kämpfen müssen, was das Elternhaus ihnen vorlebt, um sich selbst zu spüren, halten große Teile aller Europäer – beängstigenderweise in zunehmenden Zahlen – an dem fest, das dem Gefühl der europäischen Heimat widerspricht: an regionalen Traditionen, nationalen Identitäten und jeder einzelnen noch real oder im Kopf existierenden Grenze. Europäische Einigkeit wird immer mehr zum Schimpfwort, lange bevor sie zur Farce verkommen kann. Man sucht nach Erklärungen für diese Entwicklung, sammelt sie mit Strichlisten und in klugen Essays und findet sich in der Verzweiflung wieder.

In diesen Zeiten wird die Heimat für so viele zu einer, die gegen andere Heimaten kämpft, eine, die nicht betreten werden darf von Fremden. Meins, schreien die Menschen, als würden sie im Sandkasten sitzen. Und sie wünschen sich eine Mauer um diesen. Heimat wird zum Kampfbegriff, zu einer dunklen Stimmung, zu einer gegen andere gerichteten Kraft. Sie hat alles Kindliche, das Gefühl der Unschuld, ihre Farben verloren. Schwarz-Weiß. Grau.

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Ältere Beiträge, sprachlich korrigiert

Ort, Gefühle und Gerüche
Ich finde, dass Heimat ein Ort, Gefühle und Gerüche ist. Es ist die Zeit, in der ich jung war. Noch heute, wenn ich etwas rieche, was mich an meine Kindheit erinnert, fühle ich mich wohl.

Was wir mit anderen gemeinsam haben
Wir sind der Meinung, dass Heimat nicht unbedingt der Wohnort ist, sondern wo wir hingehören. Heimat ist eigentlich eine Idee für uns. Damit meinen wir Sitten und Bräuche, Religion, Freunde, Verwandte, Literatur, Musik, dh. alles, was wir mit anderen Landsleuten gemeinsam haben. Wir denken, dass man nur eine einzige Heimat hat, auch wenn man nicht dort wohnt.

Meine zweite Heimat Seoul
… Ich lebe nicht mehr da, wo ich geboren bin. Ich lebe in Seoul, in Südkorea… Ich bin 1944 in Elbing (heute Polen, früher Ostpreußen) geboren. Flucht und dann alle 2o Jahre woanders. Als meine ‘Heimat’ bezeichne ich Hamburg und Seoul, wo ich seit 1991 wohne und DaF (Deutsch als Fremdsprache) an einem koreanischen Mädchengymnasium und am Goethe-Institut unterrichte.

Wo man meine Sprache spricht
… Ich bin in Island geboren, aber meine Familie und ich sind nach Dänemark gezogen, weil wir etwas Neues ausprobieren wollten. Ich bin lange nicht in Island gewesen. Ich vermisse es sehr… Manchmal kann man sich einsam fühlen, weil es nicht viele gibt, mit denen man seine Sprache sprechen kann. Und so viele gibt es nun auch nicht in Island, mit denen man sprechen kann…

Heimat geht durch die Nase
Heimat geht durch die Nase:
– der Geruch des Fachs, in dem die Kekse aufbewahrt wurden
– die Schwefelwolke, die über der Kokerei stand
– die duftende Wäsche im Wäscheschrank
– das Büdchen mit den Gerüchen von Süßigkeiten, Zeitschriften und Rollmöpsen
– die Chemikalie, mit der meine Mutter Flecken entfernte

Unter vertrauten Menschen
Heimat ist für mich, wenn ich mit Menschen an langen Abenden gute Gespräche führen kann. Mit Menschen, denen es egal ist, wie ihr Gegenüber aussieht, ob er/sie lange oder kurze Haare hat, dunkel- oder hellhäutig ist. Menschen, die andere einfach als Menschen akzeptieren, ohne dieses oberflächliche Verhalten. Meine Heimat finde ich dort in ihren Herzen und sie ihre in meinem. Heimat ist für mich, wenn ich aus dem Fenster sehe, und mein Herz freudig anfängt zu schlagen. Wenn ich morgens aufwache, und mich auf den Tag an diesem Ort freue. Wenn sich ein Gefühl von Zufriedenheit einstellt…

Geborgenheit
Zu Hause, das ist, wenn ich meinen Kopf an seine Schulter lege und die Augen schließe; auch wenn er in der Normandie lebt. Heimat ist bei meiner Familie in Welver.

Pole oder Deutscher?
Mein Ex-Freund ist Pole. Seine Großeltern sind im Krieg nach Polen ausgewandert. Eigentlich ist er trotz alledem Deutscher, er hat auch die deutsche Staatsangehörigkeit. Doch er sagt, er ist Pole und kein Deutscher und möchte deshalb mal eine Polin heiraten. Was ist er nun? Pole oder Deutscher. Meines Erachtens nach ist er Deutscher. Er denkt nur, er sei Pole. Ich denke, das ist Ansichtssache der Menschen!

Wo ich mich wohl fühle
Also für mich ist Heimat dort, wo ich mich wohl fühle, wo meine Freunde und meine Familie sind. Für mich ist es auch ein Stück Heimat, wenn ich in einem anderen Land meine Sprache höre.

Ältere Beiträge, sprachlich nicht korrigiert

1. Meinungen, Heimat

Ich wohne in Russland und jezt habe ich eine Chance fur immer nach Deutschland abreisen… was soll ich tun? ich liebe meine Heimat…

04.09.09 12:05Ramona,Bergen,Norwegen

2. Meinungen, Heimat

Hei… ich heisse Ramona und bin 37 Jahre alt.Ich komme aus (Ost)Deutschland und bin vor ca.3,5 Monaten nach Bergen Norwegen ausgewandert mit meiner ganzen Familie. Dazu gehoeren mein Mann und mitler weile unsere zwei Kinder denn der juengste ist hier in Norwegen geboren und ist 13 monate.Der aeltste Sohn ist 14 und geht in die 9 Klasse kann perfekt norwegisch sprechen und fuehlt sich genau wir wie sau wohl um es mal deutlich zu sagen.Wir sind von Deutschland weg wegen des Arbeitsmarktes und der allgemeinen schlechten sozialen Lage.Zuvor haben wir allest versucht besser zu Leben aber es wollte einfach nicht fuktionieren.In der zeit sind wir 9 mal Umgezogen immer dem Jobb hinter her und zu Hause haben wir uns nie sorichtig gefuehl.Wir haben immer gesagt ein Haus kaufen wir uns nicht und ein Kind koennen wir uns bei der Lage auch nicht mehr anschaffen.Nun Rueckblickent haben wir ein Haus mittem im Wald und unser kleinste Sohn besucht den Kinbdergarten hier in Bergen.Wir gehen beide arbeiten haben zwei Autos wenn auch nicht neu aber und sagen das wir zu Hause angekommen sind.In Deutschland habe ich die Kartons nie richtig ausgepackt nun haben wir sie alle entsorgt.Allest in allen sind wir rund um Ggluecklich und koennen uns gut vorstellen unsere Familie noch um ein Kind wachsen zu lassen denn nichts ist schoener als seine Kinder hier aufwachsen zu sehen. Ich gruesse den rest der Welt und hoffe das es noch mehr so glueckliche Menschen wir es sind gibt aber bestimmt zu wenige.

25.01.08 12:09Vali

3. Meinungen, Heimat

Ich bin Vali und komme aus Rumänien. Heimat ist der Ort , wo die Familie und alle Freunde sind.

06.11.07 20:31JoseMiguel

4. Meinungen, Heimat

Hallo!!! Mein Name ist Jose Miguel, Ich liebe in Barranquilla, Kolumbien. Ich bin 19 Jahre alt, und Ich studiere Internationale Geschaefte. Heimat fuer mich bedeutet die Sonne und der wind auf dem, strand, mein Lieblingsessen die Meeresfruechte und die Menschen. Am wichtisten sind meine Familie und meine Freunde.

06.11.07 20:27karla

5. Meinungen, Heimat

hhaaallllooo!!! … Ich bin Karla und ich komme aus Kolumbien. Heimat für mich beduetet ein Gefühl von der liebe zu hause, auch wenn ich essen sehe, denke ich an zu hause. ich Fühle mich wie zu hause, wenn ich meine familie und auch meine freunde sehe. heimat ist mein leben. Das sind alle sachen neben mir und alle Gefühle, die ich empfinde.

06.11.07 20:26Manuel

6. Meinungen, Heimat

Hallo, Ich bin Manuel Ospino, ich komme aus Kolumbien und ich wohne in Barranquilla. Barranquilla liegt im Norden von Kolumbien Ich studiere Internationale Beziehungen und ich bin in Deutsch IV. Heimat ist die Leidenschaft, die die Menschen fuer das Land haben. Das Essen, die Landschaften, die Musik, die Leute und die Braeuche.

06.11.07 20:26Amalin Bendeck

7. Meinungen, Heimat

Ich Bin Amalin Bendeck, ich komme aus Kolumbien und ich Lebe in Barranquilla…. Heimat fuer mich ist der Platz, wo ich geboren bin, das typische Essen wie: Bandeja Paisa, Ajihaco und anderes leckere Essen. Kolumbien ist das schönste Land von Welt, mir gefaehlt meiner heimat, weil meine Familien und Meine besten Freunde leben hier. Ein wichtiger Teil meiner Heimat ist das berühmte Sänger, die wir haben. Danke schoen Amalin sofi

06.11.07 20:25Maria Camila

8. Meinungen, Heimat

Hallo mein Name ist Maria Camila ich kommt aus Columbien. Ich studiere Internationale Geschaefte und ich lerne Deutsch seit 2 Jahren. Fuer mich Heimat bedeutet mein lieblings essen, meine Freunden, die Flagge, die Hymne und meine Kultur.Auch bedeutet viele erinnerungen von meiner Kindheit, und mein lieblings Musik. Heimat ist meine Stadt Barranquilla und alle die schoenen Dinge. Chao!!

06.11.07 20:23Erika

9. Meinungen, Heimat

Hallo, ich bin Erika, ich komme aus Barranquilla, Kolombien. Und ich denke, dass heimat fuer mich der platz ist, mit dem ich mich identifiziert fuele. Das Ort ist mein Land und meine Stadt Barranquilla, mir gefallen sehr die Menschen und die Sitten und Gewohnheiten, die typische Essen, usw. Viele Leute aus anderen Laendern, denken dass wir hier sehr gewaltsam sind. Aber es gibt viele anderen shoenen dinge in diesem Land, wie die warmen Leute und die Gasfreunschaft. Das bedeutet, dass unsere politische probleme sind nicht ein spiegel von unserer Kultur sind.

06.11.07 20:23Vanessa + Barranquilla + Kolumbien

10. Meinungen, Heimat

Hallo, Ich bin Vanessa. Ich wohne in Kolumbien. Heimat bedeutet für mich der beste Ort der Welt. Da habe ich meinen wichtigste Freunden, und meine Familie. Heimat ist der Ort wo ich aufwachsen habe. In heimat habe ich meine Kindheit verbracht. Wenn ich an die Heimat denke, erinnere ich mich an Weihnachten mit meiner Femilie, und alle lustige Momente mit meinen Freunden.

06.11.07 20:19Marcela Mesa

11. Meinungen, Heimat

Ich heisse marcela, ich bin kolumbianerin, ich bin 19 jahre alt, und ich lerne deutsch. Für mich heimat ist Sprache und Kultur, Es ist auch wenn ich mit meinem Bruder bin. Heimat ist auch eine Nation,sie ist ein Platz, oder eine gefüh. Für andere Leute heimat bedeutet ihre Traditionen und ihre famillie.

06.11.07 20:15Joyce Arrieta

12. Meinungen, Heimat

Hallo ich bin Joyce von Barranquilla, ich studiere deutsch in Universidad del Norte, deutsch VI und hier ist meiner Meinung nach Heimat Beim Wort “Heimat” – woran denken Sie da zuerst? Ich denke, Ich liebe mein Land. Ich mag die Landgeschichte. Ich schätze die ferien und die welt, aber ich moechte andere Stadt kennen lernen. Es ist schön, alle kulturaktivitäten zu machen und mit meinen freunden guten Moment teilen.

29.01.06 12:20Erin

13. Re: Meinungen, Heimat

Hallo Carmen, Ich fühle mich auch so hier in Deutschland. Obwohl ich Deutsch nicht sehr gut spreche, muss ich sie jeden Tag sprechen. Ich bin nur seit 5 Jarhe da, und schon bemerke ich, das ich meine Heimat ein bischen verloren hat. Es ist trauig und versuche ich immer Kontakte mit alten Freunden zu halten. Manchmal bin ich sehr früstriert dass ich habe nicht etwas wie eine Deutscherin, order wie Man in Deustchland sollte es machen. Aber dann erinnere ich mich das ich bin wer ich bin. Ich bin eine Ausländerin and bleibe ich immer so. Ich muss stolz sein, es macht mich interessant und nicht jeder kann schafen was ich hier geschaffen habe.

25.01.06 09:56carmen

14. Meinungen, Heimat

Hallo Leute, ich bin eine urugaianische Argentinierin, die in einer deutschen Familie aufgewachsen ist. Ich fühle mich absolut geteilt. Viele Jahre lang habe ich südamerikanische Luft geatmet, aber wenn ich in den Spiegel schaue sehe ich immer mein deutsches Gesicht. Deutsch ist zwar meine Muttersprache, aber nicht meine Gefühlssprache. Bin ich die einzige, der es so geht?

19.10.05 11:36I.

15. Meinungen, Heimat

Heimat…. Jeder hat seine eigene Heimat.Da, wo er sich geborgen fühlt,beschützt, wo man sich am wohlsten fühlt… Es spielt keine Rolle, wo du lebst,sondern wie du dich dort fühlst. Wenn es dir dort gefällt, dann ist es für dich dein Zuhause.deine Heimat…aber wenn dir dort üerhaupt nich gefällt und du willst von dort weg,dann wird deine Heimat der Ort sein ,wohin du umziehst. Für mich ist meine Heimat dort,wo alle meine Freunde, meine Familie ,meine Bekannten leben.Dort, wo ich aufwachse, wo ich meine Kindheit verbringe. Ich denke,dass wichtigste im Leben deine Freunde und deine Familie sind,weil nur sie dir den Halt geben können, den du brauhst.Nur sie können dir helfen, wenn es dir schlecht geht,wenn du Hilfe brauchst. Und deswegen meiner Meinung nach ist Heimat,der Ort ,wo alle deine Freunde und deine Familie leben, wo du dich geborgen fühlst. Natürlich kann man auch reisen,einen Urlaub machen,wenn du satt von deiner kleiner Stadt bist,aber trotzdem bleibt deine Heimat dieser Ort!!! Das ist meine Meinung und nicht jeder ist mit dem einverstanden,aber ich denke, dass viele meiner Meinung sind.

19.10.05 11:21martin

16. Re: Meinungen, Heimat

Fur mich ist meine heimat der ort wo meine vergangeheit ist und wo alle meine errinurengen sind.

31.03.05 13:40Lorenzo

17. Meinungen, Heimat

Heimat ist, wenn du “DU” auf das Land sagen kannst

Beitrag 4137

Datum: 24.10.2002

Von: francaforte@web.de, Franca Schirrmacher

Betreff: Pottheimat

Heimat ist für mich, eine sinnliche Erfahrung zu erinnern. Auch – aber natürlich nicht nur geht Heimat durch die Nase:

der Geruch des Fachs, in dem die Kekse aufbewahrt wurden

die Schwefelwolke, die über der Kokerei stand

die duftende Wäsche im Wäscheschrank

das Büdchen mit einer Geruchsbombe aus Süßigkeiten, Zeitschriften und Rollmöpsen

die Chemikalie, mit der meine Mutter Flecken entfernte

Beitrag 4029

Datum: 24.6.2002

Von: cuyahoga110@gmx.de, Nina

Betreff: re:heimat 

heimat ist für mich, wenn ich mit menschen an langen abenden gute gespräche führen kann. mit menschen, denen es egal ist, wie ihr gegenüber aussieht, ob er/sie lange oder kurze haare hat, dunkel- oder hellhäutig ist. menschen, die andere einfach als menschen akzeptieren, ohne dieses oberflächliche verhalten.meine heimat finde ich dort in ihren herzen und sie ihre in meinem. 

heimat ist für mich, wenn ich aus dem fenster sehe, und mein herz freudig anfängt zu schlagen. wenn ich morgens aufwache, und mich auf den tag an diesem ort freue. wenn sich ein gefühl von zufriedenheit einstellt, ohne aber ohne wunschlos zu sein.

Beitrag 4018

Datum: 15.6.2002

Von: silvereve@web.de, Eve

Betreff: heimat 

Zu Hause, dass ist wenn ich meinen Kopf an seine Schulter lege und die Augen schliesse; auch wenn er in der Normandie lebt.

Heimat ist bei meiner Familie in Welver. 

 

Beitrag 3878

Datum: 06.5.2002

Von: misi84@freenet.de, Mirsada

Betreff: Die russische Familie 

Ich denke das soetwas ansichtssache ist. Die rußische Familie würde sich in deutschland auch als Russe fühlen. Mein ex freund ist beispielsweise Pole. Seine Großeltern sin im Krieg nach Polen ausgewandert. Eigentlich ist er trotz alledem Deutscher, er hat auch die deutsche Stadtsangehörtigkeit. Doch er sagt er ist Pole und keine Deutscher und möchte deshalb mal eine Polin heiraten. Was ist er nun? Pole oder Deutscher. Meines erachtens nach ist er deutscher. Er denkt er ist Pole. Ich denke das ist Ansichtssacher der Menschen!

 

Beitrag 3744

Datum: 18.3.2002

Von: jonanton@visir.is, Jón Anton Sigurjónsson

Betreff: Identität 

Ich wohne in Dänemark, aber das habe ich nicht immer getan. Ich bin in Island geboren aber meine Familie und ich sind nach Dänemark gezogen, weil wir etwas neues probieren wollten. Ich bin lange nicht auf Island gewesen. Ich vermisse es sehr. Jetzt habe ich nur eine Frage. Wie finde ich es, als Isländer in einem fremden Land zu sein? Wie kann ich meine Identität als Isländer behalten?

Manchmal kann man sich einsam fühlen, weil es nicht viele gibt, mit denen man seine Sprache sprechen kann. Und so viele gibt es nun auch nicht auf Island mit denen man sprechen kann. Es ist eine kleine Insel im grossen Meer. Und es gibt nur eine Stelle, wo man meine Sprache spricht und das ist auf Island, darum kann es einsam sein. Das ist es auf jeden Fall in Dänemark.

Egentlich kann man nicht seine Identität behalten, aber man verliert nie das Gefühl, ein Isländer zu sein. Man muss immer mit anderen reden, sonst kann man schnell das Gefühl für die Sprache verlieren. 

 

Beitrag 2946

Datum:27.08.2001

Von:keine@angabe.de, Chatgirl

Betreff: Für mich ist Heimat.. 

Huhu ihr! 

Also fuer mich ist Heimat, dort wo ich mich wohl fuehle, wo meine Freunde und Familie sind. Fuer mich ist es auch ein Stueck Heimat, wenn ich mich in einem anderen Land meine Sprache hoere. :) 

 

Beitrag 1837

Datum: 27 nov 2000

Von: mathirth@shinbiro.com, Mechthild Hirthe

Betreff: Heimat 

Liebe Ruth,

nein, ich lebe nicht mehr, wo ich geboren bin. Ich lebe in Seoul in Suedkorea. Ich habe heute den Link ‘Kaleidoskop’ bekommen, habe darin herum gesurft und deinen Beitrag gelesen.

Ich bin 1944 in Elbing (heute Polen, frueher Ostpreussen) geboren. Flucht und dann alle 2o Jahre woanders. Als meine ‘Heimat’ bezeichne ich Hamburg und Seoul, wo ich seit 1991 wohne und DaF (Deutsch als Fremdsprache) an einem koreanischen Maedchengymnasium und am Goethe-Institut unterrichte.

Ja, frueher in Deutschland waren wir auch drei Generationen unter einem Dach. Aber jetzt sind meine Kinder gross und ich lebe hier alleine und alles macht grossen Spass. Schreibst du mir mal? Mechthild 

 

Beitrag 1349

Datum: 15 Mar 2000

Von: mangin@ensicaen.ismra.fr, pom

Betreff: Heimat 

Ich finde, dass Heimat ein Ort, Gefuehlen und Gerueche ist. Es ist in der Zeit ich Jung war. Noch heute wenn ich ein Geruch, den mich mein Kindheit erinnert, fuehle ich mich wohl. 

 

Beitrag 888

Datum: 13 Sep 1999

Von: xeni.athanasiadou@gmx.net, Seminargruppe

Betreff: Heimat 

Wir sind der Meinung, dass Heimat nicht unbedingt der Wohnort ist, sondern wo wir hingehoeren. Heimat ist eigentlich eine Idee fuer uns. Damit meinen wir Sitten und Braeuche, Religion, Freunde, Verwandte, Literatur, Musik, alles was wir mit anderen Landsleuten gemeinsam haben. Wir denken, dass man nur eine einzige Heimat hat, auch wenn man nicht dort wohnt.